Cafe Welcome
Am Samstag, den 20. Januar 2018. Ab 14.30 Uhr öffnet das Café Welcome in Effringen seine Türen. Bitte beachte Sie, dass es dieses Mal im Sängerheim in Effringen ist. Herzliche Einladung im Namen des AK für Flüchtlinge Effringen/Schönbronn und Kirchengemeinden.

Begegnungs Abend der Ehrenamtlichen
Herzliche Einladung zu unserem ersten Begegnungsabend im Jahr 2018.

Dieser findet am Mittwoch, den 31.Januar 2018 um 19 im alten Feuerwehrhaus, Schloßstraße 7, statt.
Auf dieser Seite finden Sie alle möglichen Informationen zum Thema Integration, Asylpolitik, Flüchtlingshilfe, Seminare,
Informationsveranstaltungen, Vorträge, Öffentlichkeitsarbeit, gesetzliche Bestimmungen
und mehr:

Vortrag über Trauma und Trauma Perspektiven in Wildberg

Kostenfreier Vortrag der VHS am Montag, den 12.12.2016

um 19.30 Uhr im alten Feuerwehrhaus in Wildberg

von Dr. med. Rolf Johnen, Facharzt für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie, Coach und Supervisor in Calw


Trauma.pdf

"Willkommenskultur mitgestalten" Seminar
vom 3.6. - 4.6. 2016

Wir laden Sie herzlich zu der Basisqualifizierung "Willkommenskultur mitgestalten" in das Internationale Forum Burg Liebenzell ein.

Die Themen unseren ersten Seminars beinhalten Grundlagen und Grundwissen über rechtliche Rahmenbedingungen, Alltag und Lebenswelt von Geflüchteten, kulturelle Sensibilisierung und Kompetenz; Zugänge, Möglichkeiten und Grenzen der praktischen Arbeit in Kooperation mit den Hauptamtlichen.

Externe Referent-innen sind: Denis Bieler, Flüchtlingsberatung und Petra Pfendtner / Mutpol e.V.Wir beginnen am Freitag, den 3.06.2016 um 15.00 Uhr mit einem Kaffee. Programmstart ist um 15.30 Uhr. Das Tagungsende ist am Samstag um 16.30 Uhr. Der Tagungsbeitrag sind 20,00 € inklusive Programm, Übernachtung, Unterkunft und Verpflegung.

Die Tagungsleitung hat Gertrud Gandenberger, Studienleiterin des Internationalen Forum Burg Liebenzell inne. Das Seminar wird mit der Unterstützung des Landratsamtes Calw und des AK Asyl Bad Liebenzell durchgeführt.


Flyer zum Herunterladen: 722016FobiAKAsyl.pdf

Tagesseminar: Flüchtlinge und wir - in Wildberg

Am Samstag, den 16.4.2016 von 9:30 bis 15 Uhr fand im Ev. Gemeindezentrum Wildberg ein Tages Seminar zum Thema 'Flüchtlinge in Wildberg' mit Stefan Lepp statt.

Unter diesem Titel haben der CVJM und die Ev. Kirchengemeinde am Samstag, 16. April, zu einem Seminar ins Gemeindezentrum eingeladen. Referent war der Evangelist und Theologe Stefan Lepp. Rund 50 Interessierte aller Altersgruppen folgten der Einladung.

In seinem hochinteressanten und sehr lebendigen Vortrag zog Stefan Lepp immer wieder Parallelen zu dem Verhältnis Gott - Mensch. So gehört auch zu Gottes Wesensmerkmalen, dass er auf die Menschen zugeht; und er schätzt die Flüchtlinge genauso wert wie uns. In der Begegnung mit unseren Flüchtlingen soll Liebe spürbar sein, weil nur so das Herz eines Menschen erreicht wird, wenn er spürt, dass er geliebt wird. Für Stefan Lepp gilt der Grundsatz: „Beziehung ist Integration und Integration ist Beziehung.“ Beziehung wird in Kommunikation gelebt, und die geschieht auf zwei Ebenen: der Sachebene und der Beziehungsebene. Wir Deutsche sind mit unserer Mentalität eher sachbezogen und müssen daher auf die Beziehungsebene kommen - so wie Gott auch den Menschen sieht und nicht die Sache! Das geschieht, wenn wir unser Gegenüber freundlich mit seinem Namen ansprechen und ihm ins Gesicht schauen. Wir sollten uns den Namen unseres Gesprächspartners merken, damit wir auch bei späteren Begegnungen wieder auf die Beziehungsebene kommen; wir sollten an einem Menschen „dranbleiben“. Auch Gott spricht uns mit Namen an. Nächstenliebe heißt nichts anderes, als in einer Beziehung leben, sich für den andern interessieren. Hilfreich dabei ist, sich Fotos von der Familie zeigen zu lassen und auch eigene Familienbilder zu zeigen; dies lässt Einfühlungsvermögen erkennen. Auch über Religion zu sprechen, ist in vielen Kulturen normal und sollte kein Tabu sein. Sich „wertneutral“ zu verhalten, wirkt für die Menschen, die zu uns kommen, eher befremdlich. Moslems erwarten, dass wir einen Glauben haben. „Ohne Beziehungen gibt es keine Integration!“ war die zentrale Aussage des Referenten.

Für eine Integration ist das Kennenlernen der fremden Kultur eine Voraussetzung. Deshalb sollten wir unsere Kultur erklären und sie nicht verleugnen oder uns ganz der fremden Kultur anpassen. Erst kommt das Verständnis, dann die Annahme und dann die Integration. Allgemein wird unterschieden zwischen Scham-, Schuld- und Angstkultur. Wir in Europa sind in einer Schuldkultur verwurzelt (Recht, Gerechtigkeit, Strafe als prägende Elemente). Viele der Flüchtlinge kommen demgegenüber aus einer Schamkultur (Gesichtswahrung bzw. Gesichtsverlust als entscheidende Kriterien) oder auch aus einer Angstkultur (rechnet mit der Macht von Geistern). Nur in der Schuldkultur gibt es einen guten Ausweg, nämlich den der Gnade und Vergebung.

Kommt das Gespräch auf unseren persönlichen Glauben, dürfen wir die Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen hervorheben, sollten aber auch die Frohe Botschaft bezeugen. Bis die Kommunikation funktioniert, braucht es Zeit. Da das Ziel für die Fremden ist, Deutsch zu lernen, sollte man nur dann, wenn es anders nicht geht, auf Englisch ausweichen.

Hansjörg Hummel


Download: Einladung_CVJM_Seminar_Fluechtlinge.pdf

Ach, darum - Interkulturelle Kompetenz für Ehrenamtliche
mit Kirsten Timme

Kirsten Timme ist Orientwissenschaftlerin und zertifizierte Trainerin für Interkulturelle Kompetenz mit den Schwerpunkten: Islam, Nahost & Nordafrika. In einem Einführungsvortrag stellt sie in Wildberg das Konzept "Interkulturelle Kompetenz" vor und zeigt anschaulich, wie Interkulturelle Kompetenz im alltäglichen Umgang mit Menschen aus anderen Kulturräumen hilft. Sie zeigt eindrücklich, wie wichtig es ist, für das mögliche "Anderssein" sensibilisiert zu sein und nutzt dabei ganz praktische Beispiele. Die Frage, warum sich Menschen aus fremden Kulturräumen anders verhalten, werden Sie nach diesem Abend schon das eine oder andere Mal mit einem "Ah, darum!" beantworten können.


Flyer zum Herunterladen

Kirsten Timme ist Orientwissenschaftlerin und zertifizierte Trainerin für Interkulturelle Kompetenz mit den Schwerpunkten: Islam, Nahost & Nordafrika. Durch vielfältige Aufenthalte in diesen Ländern kennt sie die Regionen und kann ihre Erfahrungen einbringen. Sie ist momentan insbesondere als Trainerin für Ehrenamtliche tätig und kennt daher die Aufgaben und Herausforderungen aus erster Hand. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion - insbesondere in Hinblick auf den Umgang im ehrenamtlichen Engagement.

Freitag, 22.04.2016,

19:00 Uhr Bildungszentrum, Musiksaal

Eintritt frei

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Folgende Personen haben im Arbeitkreis Flüchtlinge koordinierende Aufgaben übernommen und bilden unter der Leitung der Stadt Wildberg den Lenkungskreis:


Koordination für Wildberger Flüchtlingsangelegenheiten
Susanne Gärtner


Für die Gemeinschaftsunterkunft
im Welzgraben ist rechtlich das
Landratsamt Calw zuständig.


Der Ansprechpartner dort beim Asylbewerbersozialdienst im Kreis Calw ist
Herr Kusnadi
Die Arbeitskreise

AK SKF - Sprache, Kultur, Freizeit
Anke Much und
Björn Fehrenbacher

AK IMBB - Infrastruktur, Mobilität, Behördengänge, Berufsbegleitung
Sprecherin:
Petra Carle

AK BA - Beschaffung und Ausstattung
Sprecher:
Dieter Dannenmann

AK KJ - Kinder und Jugendliche


Organisationsteam
Effringen / Schönbronn
Sprecherin:  Doris Ganz

AK Wildberg
Sprecher:
Benno Schnaidt

AK Gültlingen
Sprecher:
Ulrich Knödler

AK Sulz
Sprecherin:
Rita Weippert




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